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Die Immobilien Offensive 2020 – Der Countdown läuft

Die Immobilien Offensive 2020 ist das 2-tägige Grundseminar, wenn es darum geht profitabel in Immobilien zu investieren. Dabei gibt es nicht nur hochwertiges Know-how mitzunehmen, sondern auch das Netzwerken mit anderen Teilnehmern ist ein deutlicher Mehrwert. Der Vorverkauf der Tickets hat begonnen.

Für Eilige: HIER geht es direkt zu den Tickets ►►► Tickets zur Immobilien Offensive
► 6 Standorte in Deutschland, 6 verschiedene Termine ◄

Warum ist es wichtig sich weiterzubilden?

Napoleon Hill sagt: "Manche Menschen sterben vorzeitig, weil sie zu viel essen, andere sterben, weil sie zu viel trinken, noch wieder andere verkümmern einfach und sterben, weil sie nichts anderes zu tun haben."

Das mag hart klingen, ist jedoch in der heutigen Gesellschaft treffender denn je. Es wird uns leicht gemacht die Abende mit Netflix zu verbringen und nebenbei im Internet zu shoppen oder auf Instragram durch die neusten Posts zu scrollen. Informationen werden hierbei nur passiv konsumiert. Viele Menschen glauben, dass die Zeit des Lernens nach der Schulzeit endet. Dies ist jedoch bei weitem nicht der Fall. Für Menschen (und ebenso für Pflanzen wie für Unternehmen) gilt: Entweder sie wachsen oder sie werden schwächer. Zu lernen und zu wachsen ist das Grundbedürfnis der Menschen und Teil unseres Lebenssinns. Dies schreibt auch Bodo Schäfer in den Gesetzen der Gewinner. 

Haben wir die Entscheidung des lebenslangen Lernens einmal getroffen, muss sich diese auch in unserem Handeln bemerkbar machen. Indem wir Bücher lesen und Seminare besuchen erlangen wir neues Wissen und lernen von den Fehlern anderer. Und auch wenn sich dies zu Beginn nicht sofort so anfühlen mag: Es wird sich etwas verändern. Denn schon kleine Schritte sind im Langzeitvergleich ausschlaggebend. Alles im Leben addiert sich auf.

Jahresplanung 2020

Aktuell plane ich das Jahr 2020. Hierzu gehört für mich das Setzen von Zielen in allen Lebensbereichen. Um meine Ziele im Bereich Haus kaufen bzw. Immobilien erreichen zu können, habe ich mir vorgenommen mindestens 2 Seminare zu diesem Thema zu besuchen. Das erste Seminar wird die ImmobilienOffensive sein. Das zweite Seminar ist noch offen. Die Planung mache ich dieses Jahr übrigens zum ersten Mal und bin gespannt inwiefern der "Plan" aufgeht und ob mir das Planen etwas bringt. 

Im Jahr 2019 war ich bereits auf dem Immobilienkongress in Darmstadt gewesen. Dort entstand auch das Bild dieses Beitrags mit Thomas Knedel. Er ist Immobilien-Investor und Unternehmer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung mit privaten Immobilien-Investments. Der Kongress ging 2 Tage und ich konnte unglaublich viel mitnehmen und einige Gleichgesinnte kennen lernen. Auch dies ist wichtig, wenn man beim Thema Haus kaufen weiterkommen und Fehler vermeiden möchte. 

Die Immobilien Offensive 2020

Im Jahr 2020 wird an 6 verschiedenen Standorten in Deutschland die Immobilien Offensive stattfinden. Die Tickets können seit einigen Wochen erworben werden. Das Seminar ist ein:

  • 2-Tage-Intensivseminar zum Thema, dass/warum/wie Investitionen in Immobilien zu den klügsten Strategien für sicheren Vermögensaufbau gehören.
  • Insider-Tipps & Tricks vom gestandenen Profi-Investor
  • Neben den Themen eine intensive Case-Study von Thomas Knedel
  • Starke Vernetzungsmöglichkeit mit Gleichgesinnten und Investoren

Die Tickets für 2020 gibt es JETZT und HIER ►►►Tickets zur Immobilien Offensive

Weitere Inhalte der Immobilien Offensive 2020

Im Detail werden auf der Immobilien Offensive folgende Themen behandelt:

  • Co-Investments | Investieren ohne Eigenkapital
    Ideal für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene.
  • Positiver Cashflow | Investment-Kalkulation
    So dass Sie am Ende wissen, ob Geld von der Immobilie übrig bleibt und sich die Immobilie somit selbst trägt.
  • Steuern auf ein Minimum reduzieren | Reizen Sie das Steuersystem und seine Gesetze vollkommen aus. Echte Profistrategien und Maßnahmen, so dass Ihre Steuerlast extrem minimiert wird.
  • Objektaufwertung & versteckte Profite | Wie Sie den Wert Ihrer Immobilie selbst steigern. So können auch Anfänger Objekte kinderleicht optimieren und aufwerten.

Standorte & Termine 2020

  • 25./26.01.2020 Düsseldorf
  • 15./16.02.2020 Frankfurt/Main
  • 21./22.03.2020 Hamburg
  • 25./26.04.2020 München
  • 26./27.09.2020 Stuttgart
  • 24./25.10.2020 Berlin

Ich selbst habe mir für Frankfurt ein Ticket gekauft. Sehen wir uns dort? Möchten auch Sie endlich ins Umsetzen kommen? Falls Sie kein Ticket haben, können Sie sich HIER und JETZT eines sichern ►►►Tickets zur Immobilien Offensive

Viele Grüße und bis bald!

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Immobilienkauf: Diese Tipps sollten Sie beherzigen

Wer sich eine eigene Wohnung oder gleich ein ganzes Haus anschafft, der darf diesen Schritt keinesfalls leichtfertig gehen. Bevor Sie sich für die optimale Immobilie entscheiden, sollten Sie zahlreiche Vorüberlegungen anstellen. Neben der Wahl der richtigen Immobilie, sind auch die Finanzierung sowie formale Abläufe wichtig. Auf was es beim Immobilienkauf konkret ankommt, erfahren Sie hier.

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Welchen Nutzen soll die Immobilie haben?

Bei dieser wichtigen Überlegung geht es darum, ob die Immobilie selbst bewohnt werden soll oder an fremde Menschen vermietet wird. Der Vorteil bei einer Selbstnutzung liegt klar auf der Hand: Sie schaffen sich beim Immobilienkauf etwas an, das auch auf lange Sicht hin nicht den Wert verliert. Außerdem entfällt das Zahlen einer regelmäßigen Miete. Sofern das Haus oder eine Wohnung von Ihnen finanziert werden muss, haben Sie die Möglichkeit, anstelle einer Miete die Raten zu begleichen. Ist die Immobilie eines Tages vollständig ab bezahlt, so wohnen Sie gänzlich mietfrei.

Doch auch das Vermieten einer Immobilie bringt gewisse Vorteile mit sich. Vielleicht möchten Sie sich in einem Ort Eigentum kaufen, an welchem Sie aktuell zum Beispiel aufgrund der Arbeitsverhältnisse nicht wohnen können? Hier bietet es sich an, im Falle von sehr guten Konditionen trotzdem zuzuschlagen und die Wohnung oder das Haus vorerst zu vermieten. Ändert sich etwas an Ihren persönlichen Lebensumständen, so können Sie die Immobilie kurzerhand selbst beziehen.

Nebenkosten beim Immobilienkauf in Kalkulationen mit einfließen lassen

Sollten Sie sich dafür entscheiden, den Immobilienkauf zum Zweck der Eigennutzung zu tätigen, so scheint dieses Vorgehen auf den ersten Blick durchaus lohnenswert. Warum sollte man Miete an einen fremden Menschen zahlen und nach einem gewissen Zeitraum verlässt man das Mietobjekt ohne jeden wirtschaftlichen Zugewinn? Da bietet es sich doch an, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und einen Immobilienkauf zu wagen. 

Immobilienkauf wie bei Monopoly

Diese Überlegung ist im Grund genommen richtig, allerdings sollten Sie beim Abwägen zwischen Mieten und Besitzen einen ganz entscheidenden Kostenfaktor bedenken: Sowohl beim Kauf als auch hinterher kommen gewisse Nebenkosten auf Sie zu. Informieren Sie sich daher unbedingt vorab, welche Kosten für den Notar, für einen Grundbucheintrag und für die Grundsteuer fällig werden. Nur so können Sie abwägen, ob Sie sich eine Immobilie leisten können und sich der Kauf auch auf lange Sicht hin lohnt.

Nicht nur beim Kauf, sondern auch während des Bewohnens oder Vermietens der Immobilie fallen laufende Kosten an. Müssen dringende Reparaturen innerhalb der Immobilie oder außen vorgenommen werden, so dulden diese in der Regel keinen Aufschub. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie hier einen festen monatlichen Betrag zur Seite legen. Summiert sich dieser mit der Zeit auf, so lassen sich auch unvorhergesehene Belastungen mit Leichtigkeit stemmen. Allerdings sollten diese Kosten zur monatlichen Rate für die Rückzahlung hinzugerechnet werden. Nur so können Sie eine eventuell anfallende Miete mit den Kosten für einen Immobilienkauf realistisch vergleichen.

Das direkte Umfeld der Immobilie

Der Immobilienkauf sollte so gestaltet werden, dass er nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist. Legen Sie daher Wert auf den Zustand, vor allem aber auf die Lage des Objekts. Hierbei müssen Sie bedenken: Es geht nicht nur um den Ist-Zustand. Potenzielle Käufer müssen auch überlegen, wie sich das direkte Umfeld zur Wohnung oder zum Haus in der Zukunft entwickeln könnte.

Sehen Sie sich zunächst die Situation im Haus an. Handelt es sich um eine Immobilie mit mehreren Parteien? Dann ist es erfreulich, wenn sich in den anderen Wohnungen ruhige Mieter oder Eigentümer einer mittleren oder gehobenen Schicht aufhalten. Das macht Ihre zukünftige Wohnung attraktiver zum Selbstbewohnen, aber auch für potenzielle Mieter.

Lage entscheidet beim Immobilienkauf über den Werterhalt

Die Immobilienlage

Neben dem direkten Umfeld ist es wichtig, wie die Lage als solche zu bewerten ist. Gibt es in direkter Nähe genügend Einkaufsmöglichkeiten? Finden Familie oder Naturbegeisterte den Wald, Felder oder wenigstens einen kleinen Park gleich um die Ecke? Das sind Faktoren, welche die Immobilie zusätzlich aufwerten. Wenn Sie Geld für den angestrebten Immobilienkauf aufnehmen, dann müssen Sie langfristig denken. 

Befinden sich in direkter Nähe zu dem für Sie relevanten Objekt große, unbebaute Flächen? Hier könnte in naher oder ferner Zukunft ein neues Gebäude entstehen. Diese könnte nicht nur während der Bauphase, sondern auch darüber hinaus für Unmut bei Mietern sorgen. Möchten Sie die Immobilie eines Tages verkaufen, so wird diese auf dem Immobilienmarkt deutlich höher gehandelt, wenn es sich um ein ruhiges, begrüntes Umfeld handelt. Unansehnliche Hochhäuser sind ebenso unerwünscht wie Fabriken oder Supermärkte.

Nicht nur die Optik, sondern auch der Geräuschpegel in direkter Umgebung spielt eine große Rolle, wenn es um die Attraktivität der Immobilie geht. Sehen Sie sich daher die Umgebung nicht nur abends oder an Wochenenden an, sondern besuchen Sie das Objekt vor dem Immobilienkauf zu verschiedenen Zeiten. 

Wichtig bei der Immobilienlage: Der Feierabendverkehr

Achten Sie auf Details in der Umgebung und hören Sie ruhig genauer hin. Ist es auch abends zur Rush-Hour einigermaßen leise oder gibt es Firmen, die beim Beladen von LKWs viel Lärm verursachen?

Das oben beschriebene Vorgehen mag auf den ersten Blick übertrieben wirken. Es zahlt sich jedoch aus, wenn Sie die direkte Lage beim Immobilienkauf genauestens prüfen und sich erst dann für oder gegen ein Objekt entscheiden.

In welchem Zustand befindet sich die Immobilie aktuell?

Neben der Lage ist vor allem ein Faktor ausschlaggebend für die Beurteilung des Kaufpreises: der Zustand. Hier geht es nicht nur darum, dass Sie sich ein Bild vom tatsächlichen Wert eines Objekts machen. Sie können auch besser absehen, mit welchen Kosten Sie in der Zukunft zu rechnen haben.

Sanierungsnotwendige Immobilie

Befindet sich eine Immobilie bereits in einem frisch renovierten oder sanierten Zustand - super. Das bedeutet in der Regel, dass keine separaten Kosten in den nächsten Jahren einkalkuliert werden müssen. Ganz gleich, ob es sich um einen Altbau, eine frisch sanierte Wohnung oder ein neues Reihenhaus handelt: Den Zustand als Laie alleine beurteilen zu wollen, stellt immer ein gewisses Risiko dar. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie an dieser Stelle ein wenig Geld investieren und einen Gutachter mit zur Immobilie nehmen. Achten Sie darauf, dass es sich um jemandem handelt, der eine überzeugende Expertise und genügend Erfahrung mitbringt.

Nicht nur der Zustand der einzelnen Räume, der Fassade und der Elektrik sowie des Leitungssystems ist wichtig. Um vor einem Immobilienkauf genau zu wissen, auf was Sie sich einlassen, sollten Sie sich den Energieausweis zeigen lassen. Dieser sagt viel über den Zustand der Immobilie aus. Sind die Energiekosten hoch, so deutet das auf eine schlechte Isolierung, veraltete Heizungstechnik und ähnliches hin. Das können Sie bei einem Immobilienkauf zwar in Kauf nehmen, sollten die hierfür anfallenden Kosten jedoch mit einkalkulieren.

Die Vergangenheit der Immobilie kennenlernen

Was seltsam klingt, ist in der Praxis bei einem Immobilienkauf essenziell. Sie sollten sich genauestens über die Vergangenheit des Hauses informieren, bevor Sie sich zum Kauf entschließen. Wohnen in der Immobilie mehrere Parteien, so lassen Sie sich die Protokolle der Eigentümerversammlung aushändigen. Hier können Sie schnell herauslesen, ob es in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten zwischen den Eigentümern kam. Außerdem erfahren Sie somit, welche Reparaturen am Haus in naher Zukunft eventuell anfallen könnten.

Achten Sie beim Sichten der Unterlagen auch darauf, welche regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen werden und welche gemeinschaftlichen Rücklagen bisher bereits durch die Eigentümer gebildet wurden. Hier gilt: Je mehr Rücklagen vorhanden sind, desto besser. 

Immobilienkauf Laptop und Unterlagen

Nicht nur in kaufmännischer und baulicher Hinsicht sollten Sie - am besten gemeinsam mit einem Vertrauten und einem Gutachter - vor dem Immobilienkauf das Objekt auf Herz und Nieren prüfen. Sehen Sie sich auch die offiziellen Unterlagen an, die einen Aufschluss über das Baugrundstück geben. Unter anderem die Baugenehmigungen kann einen wichtigen Teil dazu beitragen, mehr über das Haus zu erfahren. Ist es nicht per se erlaubt, zum Beispiel den Keller oder das Dach auszubauen, so können in der Zukunft zusätzliche Kosten für das Einholen einer Genehmigung entstehen. Das sollten Sie als neuer Eigentümer am besten vorab schon wissen.

Den Immobilienkauf finanzieren

Wenn Sie sich zu einem Immobilienkauf entschließen, dann spielt natürlich nicht nur die Entscheidung für oder gegen ein passendes Objekt eine wichtige Rolle. Es geht auch um die Frage: Welche Immobilie kann ich mir überhaupt leisten? Hier kommt es in erster Linie darauf an, ob und wie viel eigenes Kapital Sie mitbringen. Zudem ist es wichtig, dass Sie eine - besser noch mehrere - feste Einnahmequellen haben, welche Ihre Bank überzeugen können.

Finanzierung Unterschrift beim Immobilienkauf

Generell haben Sie die Möglichkeit, eine Immobilie mithilfe eines gewöhnlichen Annuitätendarlehens zu verwirklichen. Hier dürfen Sie sich über eine gewisse Sicherheit in Sachen Planung freuen und bleiben dennoch flexibel. Achten Sie darauf, dass außerplanmäßige Rückzahlungen beinhaltet sind. Erwarten Sie in der Zukunft ein Erbe oder Sie werden anderweitig eine höhere Geldsumme erhalten, so können Sie einen Teil des Kredits sofort zurückzahlen. 

Das spart Zinsen und beruhigt ungemein. Generell funktioniert die Finanzierung über eine Bank, indem der Darlehensgeber einen Zinssatz festlegt. Dieser entscheidet unter anderem darüber, wie viel Sie der Immobilienkauf letztendlich kosten wird. Ebenfalls wichtig: die Kreditlaufzeit und die Tilgungsrate. Im Hinblick auf diese Faktoren sollten Sie verschiedene Banken und die individuellen Angebote miteinander vergleichen. Es kann sich drastisch auf die Rentabilität von einem Immobilienkauf auswirken, welche Konditionen Sie mit Ihrer Bank vereinbaren.

Mit der Zeit sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt. Das bedeutet konkret, dass die Höhe der Zinsen gerade zum Anfang und gegen Mitte des Rückzahlungszeitraums relevant sind. Achten Sie daher darauf, dass die Zinsen zumindest für diesen Zeitraum fest vereinbart werden. Natürlich ist es außerdem wichtig, dass Sie gegenüber der Bank gut argumentieren können und glaubhaft machen, dass es sich bei diesem Immobilienkauf um eine wohlüberlegte Angelegenheit handelt. Im Gespräch mit der Bank können Sie eigene Rechnungen und Überlegungen präsentieren, um Ihr Gegenüber zu überzeugen.

Für weitere Informationen: Lesen Sie mehr zur Immobilienfinanzierung bei Wikipedia

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Ein Immobilienmakler leistet professionelle Unterstützung

Soll ein Haus gekauft oder verkauft werden, ist ein Immobilienmakler der erste Ansprechpartner. Auch wenn es darum geht eine Wohnung zu mieten oder zu vermieten, ist er an Ort und Stelle. Er tritt als Vermittler zwischen dem Verkäufer/ Vermieter einer Immobilie und dem Kauf- bzw. Mietinteressenten auf. 

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Wer in Deutschland als Immobilienmakler tätig sein möchte, muss keine Berufsausbildung absolviert haben. Dennoch macht es Sinn, sich gewisse Kompetenzen und Wissen über das Immobilienrecht anzueignen. Hierfür eignet sich  eine dreijährige Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau. Diese schlägt der Immobilienverband (IVD) als Mindestqualifikation für einen Immobilienmakler vor. Der Vorschlag des IVD ist jedoch nicht bindend. 

Die einzige Bedingung, die ein Makler in Deutschland erfüllen muss, ist die Vorlage einer Maklererlaubnis. Diese muss der Vorschrift des § 34c Gewerbeordnung (GewO) entsprechen. Als Voraussetzung für die Erteilung dieser Erlaubnis gilt die persönliche Zuverlässigkeit des Antragstellers. Darüber hinaus muss er in geordneten Vermögensverhältnissen leben. Er darf also in der Vergangenheit nicht wegen einer Straftat belangt worden sein. Sind die Voraussetzungen erfüllt, erwartet den Immobilienmakler ein facettenreicher Wirkungskreis.

Der Immobilienmakler und sein Tätigkeitsbereich

Ein Immobilienmakler befasst sich hauptsächlich mit dem Kauf und Verkauf von Immobilien. Darüber können auch die Interessenten auf ihn zukommen, die eine Immobilie mieten oder vermieten möchten.

Immobilienmakler Laptop

Die Wertermittlung von Immobilien

Der Verkauf einer Immobilie unterteilt sich in mehrere Phasen. Im ersten Schritt muss der tatsächliche Wert der Immobilie in Erfahrung gebracht werden. Hierzu muss der Makler das Haus bewerten. Für die Wertermittlung der Immobilie stehen dem Makler drei Verfahren zur Verfügung. 

Die Bewertungsmethoden sind in der Abhängigkeit von der Nutzung vor dem Verkauf anzuwenden. Bei eigenen Wohnzwecken, wendet der Makler das Vergleichswertverfahren an. Wurde die Immobilie zuvor vermietet, kommt das Ertragswertverfahren in Betracht. Daneben steht dem Immobilienmakler das Sachwertverfahren zur Verfügung. 

Die zentralen Faktoren bei der Bewertung einer Immobilie sind die Wohnlage und die Ausstattung (beziehungsweise der Zustand) des Gebäudes. Den Immobilienmakler interessiert es, ob in der Nähe ein Einkaufscenter ist oder welche Freizeitmöglichkeiten dem Erwerber des Hauses geboten werden. Hinsichtlich der Ausstattung ist es sicherlich von Vorteil, wenn die Immobilie mit einigen Extras aufwarten kann. Hierzu gehört z.B. eine Einbauküche, ein Gäste-WC oder auch eine Fußbodenheizung. Nachdem er den Verkehrswert für das Haus bestimmt hat, kümmert sich der Makler um die Vermarktung der Immobilie. Hierfür nutzt er innovative Konzepte.

Die Vermarktung der Immobilie 

Dafür definiert er zunächst die Zielgruppe, die sich für das Verkaufsobjekt interessieren könnte. Eine höhere Nachfrage auf dem Immobilienmarkt generiert der Makler durch ein aussagekräftiges Verkaufsexposè. Dieses enthält die Informationen, welche der Makler aus der Bewertung des Hauses gewonnen hat. Er beschreibt seinen Eindruck von der Wohnlage, ebenso wie den Zustand und die Ausstattung des Gebäudes. Auch der Kaufpreis ist im Exposé aufgeführt.

Für die Erstellung dieser Broschüre kann der Immobilienmakler auf seine regionale Erfahrung zurückgreifen. Diese hat er sich auf dem örtlichen Immobilienmarkt angeeignet. Vielfach profitiert er von Kontaktdaten aus einer Datenbank. Aus diesem Kreis filtert er jene Personen heraus, die sich für das zum Verkauf stehende Objekt interessieren könnten. Unterstützend formuliert der Makler ansprechende Verkaufstexte. Diese werden online auf allen Plattformen veröffentlicht, die für den Immobilienverkauf infrage kommen. In der regionalen und in der überregionalen Presse erscheinen die Texte ebenfalls. So erfährt auch der nicht internetaffine Interessent von dem Verkauf des Hauses. Hat sich ein Kreis von potenziellen Kaufinteressenten gefunden, organisiert der Makler die Besichtigung der Immobilie.

Haus kaufen Besichtigung mit Drohne

Ein erfahrener Immobilienmakler legt Wert auf eine digitale Präsentation des Hauses. Via einer Multimediabrille können die Teilnehmer der virtuellen Hausbesichtigung durch jeden Raum stöbern und einen Blick in den Garten werfen. Die Technik einer Drohne nutzt der Immobilienmakler, um seinen Kunden einen Einblick in die Wohngegend des Hauses zu ermöglichen.

Weitere Unterstützung beim Verkauf der Immobilie

Für Fragen - z.B. nach dem Energieverbrauch oder der Nähe zu einer Bushaltestelle - steht der Makler während der Vorführung natürlich bereit. Zeigt der Teilnehmer ein näheres Interesse an dem Kauf des Hauses, steigt der Immobilienmakler in die nächste Phase ein. Zunächst prüft er die Bonität des Käufers. Anschließend stellt der Immobilienmakler ihm die Vorzüge des Hauses dar. Er verschweigt auch nicht, was sich negativ auf den Kauf auswirken könnte. Sind alle Punkte geklärt, wird der Kaufvertrag aufgesetzt. 

Ein professioneller Immobilienmakler übernimmt diese Aufgabe. Hierbei geht der er auf die letzten vertraglichen Unklarheiten ein. Im nächsten Schritt unterschreiben beide Parteien den Vertrag. Danach kümmert sich der Makler um den Kontakt zu einem Notar. Dieser wird benötigt, um den Vertrag notariell beurkunden zu lassen. Zuguter letzt übergibt der Immobilienmakler dem Käufer die Schlüssel der Immobilie. Erst danach ist die Arbeit für ihn erledigt. Bestehen seitens des Käufers oder des Verkäufers noch weitere Fragen, steht der Makler gerne für die Beantwortung zu Verfügung.

Auch beim Kauf von Immobilien unterstützt der Immobilienmakler fachlich

Der Käufer einer Immobilie kann von dem Immobilienmakler das gleiche Engagement erwarten wie der Verkäufer. Das Suchen und Finden des passenden Objektes steht für ihn dabei an oberster Stelle.

Lesen Sie auch: Details zur Wohnungsuche

Während der Makler danach Ausschau hält, unterrichtet er den Käufer laufend über seine Suchaktivitäten. Hat er ein passendes Objekt gefunden, sammelt er alle notwendigen Unterlagen.

Hierzu gehören in erster Linie der Auszug vom Grundbuchamt und der Energieausweis. Darüber hinaus müssen der Grundriss und alle Lagepläne vorliegen. Die Unterlagen bringt der Immobilienmakler zur Besichtigung der Immobilie mit. Während der Interessent sich das Objekt ansieht, berät der Immobilienmakler ihn umfassend. 

Immobilienmakler mit Laptop

Er informiert ihn über alle Vorteile, die für den Interessenten mit dem Kauf des Hauses verbunden sind. Ebenso informiert er ihn über mögliche negative Aspekte. Auch mit diesen muss der Käufer sich auseinandersetzten, wenn er die Immobilie kaufen möchte. Die Beratung des Immobilienmaklers umfasst auch alle rechtlichen und vertraglichen Belange. 

Während der Verhandlungen mit dem Verkäufer steht der Immobilienmakler für alle wichtigen Fragen zur Verfügung. Er informiert den Käufer z.B. darüber, welche Kosten mit dem Kauf der Immobilie auf ihn zukommen. In Zusammenarbeit mit einem Notariat wird der Kaufvertrag erstellt. Anschließend wird dieser notariell beurkundet. Nach Überweisung des Kaufpreises, kann die Übergabe der Immobilie erfolgen. 

Erfahrung bei der Immobilienvermietung

Mieter Auswahl

Ein kompetenter Immobilienmakler kennt sich mit der Vermietung von Immobilien aus. Wer sein Haus für Mieter zur Verfügung stellen möchte, ist gut beraten, wenn er sich an einen Immobilienprofi wendet. Der Fachmann kann dem Vermieter in allen Mietpreisfragen helfen. Ebenso ist er unterstützend bei der Auswahl der Mieter. Seine erste Aktion betrifft den Grundriss des Gebäudes oder der Wohnung, die vermietet werden soll. Der Makler prüft die Maße und ermittelt den Mietpreis, den ein Vermieter erzielen kann. Hier kann der Makler auf den örtlichen Mietpreisspiegel und die Erfahrungswerte mit vergleichbaren Objekten zurückgreifen. Insbesondere letzere sind sehr wertvoll. 

Für die Suche nach geeigneten Mietern macht sich der Immobilienmakler ebenfalls wieder über das Marketing Gedanken. Er bemüht sich die Immobilie bestmöglich darzustellen. Ergeben sich die ersten Kundenanfragen, organisiert der Makler die Besichtigung des Mietobjekts. Während des Termins wägt er ab, welcher Mieter am ehesten für einen Vertragsabschluss infrage kommt. 

Wichtig ist die Frage, ob der potentielle Mieter eine feste Arbeitsstelle hat. Dies steht in engem Zusammenhang mit der Zahlungsfähigkeit. Zusätzlich kommen noch weitere Fragen auf den zukünftigen Mieter zu: Der Makler möchte z.B. wissen, mit wie vielen Personen die Wohnung bezogen werden soll und ob ein Haustier dabei ist. Wird man sich einig, stellt der Makler den Kontakt mit dem Vermieter her. Dann unterschreibt der Vermieter den Vertrag. Alternativ kann der Makler den Mietvertrag in seinem Namen abschließen. Im Anschluss erfolgt die Schlüsselübergabe an den Mieter.

Umfassende Kenntnisse bei Immobilienmietgesuchen

Bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in einer unbekannten Stadt, kann ein Immobilienmakler ebenfalls hilfreich sein. Hierbei profitiert der Mieter von der Ortsansässigkeit des Maklers. Der Immobilienmakler ist auf dem regionalen Markt erfahren. Im Idealfall hat er in seiner Datenbank einige Objekte, die sich mit den Vorstellungen seines Kundes decken.

Immobilienmakler Prüfung Mietanfragen

Sofern dies nicht der Fall ist, macht er sich auf die Suche nach einem passenden Objekt. Für jedes Objekt, das der Makler dem Mieter vorstellt, hat er sich im Vorfeld alle erforderlichen Informationen besorgt. Diese bereit er verständlich und geordnet für seinen Kunden auf. 

Hierzu gehören der Grundriss und der Energieausweis der Immobilie. Aber auch Angaben über die Ausstattung sind interessant. Der Makler informiert seinen Kunden darüber, welche weiteren Kosten auf ihn zukommen. Dies können Strom, Wasser, Heizung und Grundsteuer betreffen. Sagt eine Wohnung oder ein Haus einem Mieter zu, informiert der Makler den Vermieter. 

Nachdem die Einzelheiten besprochen wurden, sendet der Immobilienmakler dem Mieter den Mietvertrag zu. Diesen schaut er sich im Detail an und unterschreibt ihn. Für aufkommende Fragen steht der Makler als Ansprechpartner zur Verfügung. Wurde der Mietvertrag von beiden Seiten unterzeichnet, übergibt der Makler die Schlüssel. Bei später aufkommenden Fragen, können Mieter und Vermieter sich an den Immobilienmakler wenden.

Die Provision für den Immobilienmakler

Für seine Unterstützung bei dem Verkauf oder Vermietung einer Immobilie steht dem Makler eine Maklerprovision zu. Hierzu wandte er sich bisher an den Verkäufer oder den Vermieter einer Immobilie. 

Immobilienmakler Provision

Im Bundestag liegt aber aktuell ein Gesetzentwurf vor, der dies ändern soll. Dort heißt es, dass Verkäufer und Käufer bzw. Vermieter und Mieter sich die Kosten für den Vermittler in Zukunft teilen sollen. Dies bedeutet, der Immobilienmakler kann von dem Käufer den gleichen Anteil - z.B. 3% - verlangen wie von dem Verkäufer.

Der Immobilienmakler in Kürze

Das Tätigkeitsfeld eines Immobilienmaklers umfasst den Verkauf und den Kauf von Immobilien. Ebenso wie die Vermietung und die Mietung von Immobilien. Für beide Parteien tritt er als Vermittler auf. Dabei ist er bemüht, sowohl für den Verkäufer/ Vermieter das beste Ergebnis zu erreichen wie für den Käufer bzw. den Mieter der Immobilie. Neben einer ausgefeilten Vermarktungsstrategie organisiert der Immobilienmakler die Besichtigung des Hauses. Generell steht er den Parteien für alle Anfragen zur Verfügung.

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen? Schauen Sie doch mal bei Poschmann Immobilien vorbei. Dort findet sich u.a. ein spannender Artikel zum Thema "Wozu ich einen Makler benötige".

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